Antibiotikaresistenzen – Potenzial der Komplementärmedizin nutzen

Der Nationalrat hat am 14. Dezember 2020 meine Motion 18.4332 «Gefahr der Antibiotikaresistenzen. Potenzial der Komplementärmedizin nutzen» mit 91 gegen 88 Stimmen (9 Enthaltungen) angenommen. Wenn sich eine Mehrheit des Ständerats ebenfalls für die Motion ausspricht, erhält der Bund den Auftrag, Forschungsprojekte zu fördern, die untersuchen, wie Behandlungsmethoden der Komplementärmedizin zu einem reduzierten Einsatz von Antibiotika beitragen können.

Die SP-Fraktion sowie die Fraktion der Grünen und der Mitte stimmten mit wenigen Ausnahmen geschlossen für die Annahme der Motion. Dies ist positiv zu werten und zeigt, dass im Nationalrat für Anliegen der Komplementärmedizin Mehrheiten gefunden werden können. Zusätzlich erfreulich ist, dass die Motion exakt zwei Jahre nach der Einreichung und damit am letztmöglichen Tag vor dem Fristablauf behandelt wurde. Die Motion wäre sonst abgeschrieben worden.