Als Beobachterin an der Strategischen Führungsübung des Bundes dabei

Am 23. und 24. Mai habe ich als Verkehrs- und Sicherheitspolitikerin hautnah erlebt, wie die Krisenstäbe der einzelnen Departemente arbeiten und wie die Zusammenarbeit zwischen den Departementen und der Informationsfluss zu den zuständigen Bundesrätinnen und Bundesräten und schlussendlich zum Chef, dem Bundespräsidenten in einer Krisenübung ablaufen. Da es in der Übung um Cyberangriffe im öffentlichen Verkehr, auf Skyguide, Strasseninformationssysteme und die Grenzkontrolle ging, war es für mich interessant, dass ich bei einer Sitzung des Generalsekretärs des UVEK mit den verschiedenen Amtsleitern z.B. von BAV, Astra und BAZL als Beobachterin dabei sein durfte und im Anschluss daran auch die KOVE Sitzung besuchen durfte, wo es darum ging, ob es durch diese gespielten Cyberangriffe auf Zoll, SBB und Strassensicherheitssysteme zu Versorgungsengpässen und Sicherheitsgefährdungen in der Schweiz kommen kann. Mein Fazit aus diesen zwei Tagen: Besonders in Krisen ist es wichtig, dass der Lead klar bestimmt ist und die involvierten Personen die Situation und deren Folgen reell einschätzen können. Wir hatten das Glück, dass in der Übung die Kommunikation über Telefon, Telefonkonferenzen und eMail immer funktioniert hat. Ich habe mir die Frage gestellt, wie die Bewältigung von Cyberangriffen verläuft, wenn diese Kommunikationsmittel ausfallen.